Beurteile den Espresso zunächst pur und etwas abgekühlt. Notiere Kaffeemenge, Getränkemenge und Bezugszeit. Ein einzelner Zeitwert sagt noch nicht, ob dein Espresso gut schmeckt. Geschmack, Bohne und gleichmäßige Extraktion gehören zusammen.
Sauer und dünn
Fließt dein Espresso sehr schnell und schmeckt zugleich spitz und dünn, kann eine zu geringe Extraktion dahinterstecken. Halte Kaffeemenge und Getränkemenge konstant und probiere einen etwas feineren Mahlgrad. Eine fruchtige Geschmacksnote allein ist dagegen kein Fehler.
Bitter und trocken
Prüfe zuerst Sauberkeit und Rezept. Läuft der Bezug sehr langsam, teste bei gleicher Dosis und Zielmenge einen etwas gröberen Mahlgrad. Schmeckt ein sehr langer Bezug trocken, kann eine kürzere Getränkemenge helfen. Auch eine dunkle Röstung bringt von sich aus mehr Bitterkeit mit.
Beides gleichzeitig
Stark saure und bittere Eindrücke im selben Bezug können auch durch ungleichmäßige Extraktion entstehen. Verteile das Kaffeemehl sorgfältig und tampere gerade. Ändere nicht Mahlgrad, Dosis und Temperatur gleichzeitig: Sonst lässt sich die Ursache kaum eingrenzen.
Die Mengen oben sind Startrezepte für die genannten Methoden. Für Vollautomaten nutze die eigene Kaufberatung und Einstellungstipps sowie die Anleitung deiner Maschine.